Der praktische Einsatz
von Biodiesel
Hinweise
für einen auf Dauer reibungslosen Betrieb in serienmäßigen
Dieselmotoren:
Kraftstoffilter:
Nach
einigen Tankfüllungen Biodiesel, die nach dem Gebrauch vom herkömmlichen
Diesel getankt werden, Kraftstoffilter auswechseln.
Da
sich Biodiesel wie ein Lösungsmittel verhält, können Dieselkraftstoffrückstände
den Kraftstoffilter verstopfen.
Motoröl:
In
seltenen Fällen kann es zu einer Verdünnung des Motoröls
mit Kraftstoff kommen. (Nur dann, wenn der Motor über längere
Zeit mit schwacher Belastung gefahren wird). Ölwechselintervalle einhalten!
Tropfverluste:
Mit
Biodiesel in Berührung gekommenen Lackflächen, wie auch bei herkömmlichem
Diesel, umgehend abwischen!
Beständigkeit von Dichtungen
und Leitungen:
Manche
Gummi- oder Kunststoffmaterialien sind unter Umständen bei längerem
Gebrauch nicht beständig gegenüber Biodiesel. Es kann vorkommen,
daß z.B. Kraftstoffschläuche nach etwa 6 Monaten aufquellen.
Abhilfe können hier geeignete Schläuche liefern. Eine regelmäßige
Kontrolle des Kraftstoffsystems und gegebenenfalls das Auswechseln betroffener
Materialien können preiswert und schnell durchgeführt werden.
Umrüstsätze
werden von Fahrzeugherstellern und Spezialfirmen angeboten.
Nehmen
Sie vor der Verwendung von Biodiesel Kontakt mit Ihrer Fachwerkstatt auf!
Einer
Reihe von Fahrzeugen ist bereits serienmäßig für die Verwendung
von Biodiesel freigegeben. Auskunft darüber erhalten Sie von der zuständigen
Fachwerkstatt.
Winterbetrieb:
Biodiesel
ist für Temperaturen bis -20 °C geeignet.